Das Rad der Zeit dreht sich weiter, in 5. Generation

In der alten Zeit gab es noch Hausnamen. Haus Numero 6 trug den Namen Wirth. Es war 1611 - 1803 Lehen des Frauenklosters Klosterbeuren und beherbergten schon 1413 eine urkundlich erwähnte Taverne. Geselligkeit, Einkehr und Gastfreundschaft prägte dieses Haus so schon vor fast 600 Jahren.

Nach der Säkularisation 1806 wurde der Wirt und Bauer, Franz Haug aus Günz erster privater Besitzer. 10 Jahre, von 1836 - 1846 bewirtschaftete die Familie Zedelmaier das Anwesen.

Die Familie Laupheimer lebte über Generationen als Gerber in Schöneburg im württembergischen Laupheim. Gründer der Günzer Linie, Martin Laupheimer, wurde 1860 in Rummeltshausen geboren und starb 1927 in Günz selbst. Seine Söhne Josef und Martin übernahmen nach dem 1. Weltkrieg das Geschäft als Gebrüder Laupheimer, gefolgt von Max Laupheimer. Seine Gattin Anni führte nach dessen frühen Tod 1976, mit Josef Merk in zweiter Ehe, den Betrieb weiter. 1993 übernahmen die Söhne die Bereiche Gastwirtschaft, Landwirtschaft und Getränke-Service.